Die "Meere der Energien"
Es gibt im menschlichen Körper zwei große Zentren, in denen sich unsere gesamte Energie befindet: in der Brust (Herz-Lungenbereich) und im Bauch (Nieren-Blasenbereich). Sie werden „Oberes Energiemeer" bzw. „Zong Qi", und „Unteres Energiemeer" bzw. „Dan Tian" genannt. Das „Obere Energiemeer" setzt das Absteigen der Energie und der Flüssigkeiten in Gang, sowie auch die Feuchtigkeitsversorgung der Haut und der Schleimhäute. Im „Unteren Energiemeer" hat alles Yin und Yang im Körper seinen Ursprung, es veranlasst den Aufstieg der Energien und der Flüssigkeiten sowie innere Veränderungen. Diese zwei Zentren stehen in ständigem Austausch miteinander und wirken harmonisierend auf unseren Stoffwechsel. Sie befinden sich zudem genau dort, wo sich auch die zwei wichtigen Nervengeflechte befinden: das Sonnengeflecht (oben) und der Lenden-Kreuzbeinbereich (unten). Sie wurden im Design der Sandalen speziell hervorgehoben, um so eine größere Wirkung auf diese Zonen zu erreichen. Deren Regulierung ist das Leitmotiv im Design von YolSandals und unterscheidet diese dadurch grundsätzlich von anderem stimulierenden Schuhwerk.
Zähne, Stirnhöhle und Mundabwehr
Hier befinden sich Stirn- und Nebenhöhlen reflektiert, sowie auch die Zähne und die allgemeine Abwehr im Mundbereich. An der Stelle, an der die Zehenkuppen bei jedem Schritt eine greifende Bewegung machen, werden sie durch diese hier gewählten Formen besonders angeregt, unabhängig von unserer Zehenform. Die relativ hohen Dreiecke berühren bei jedem Schritt Augen- und Ohrenreflexzonen.
Luft- und Speiseröhre, Schild- und Thymusdrüse
Reflexzone der Luft- und Speiseröhre sowie der Schild- und Thymusdrüse.
Nacken und Kopf
Besondere Berücksichtigung fand im Design der Kopfbereich, der sich am großen Zeh widerspiegelt. Die untere Trapezform entspricht genau der Stimulierung unseres Trapezmuskels. Die häufige Kontraktur dieses Muskels staut oft die Wirbelarterie und behindert so eine gute Gehirndurchblutung und der Wirbelsäule. In dieser Zone wieder die nötige Energie freizusetzen hilft auch, dass die Energie-Meridiane wieder frei werden, um den Kopf zu erreichen. Ebenso Atlas und Schädelbasis, wo häufig Spannungen herrschen, die durch YolSandals gelöst werden können. In diesem Bereich ist das Lösen von gestauter Energie besonders wichtig für unser Wohlbefinden.
Lungen und Herz
Die Projektion des Lungenbereiches lässt sich genauso schwammartig ertasten wie die Beschaffenheit ihres Organgewebes. Die hierfür gewählten kleinen Formen erinnern an Tropfen: es befindet sich dort der wichtigste Regulator des absteigenden Wasserstroms im Körper. Die Herzzone befindet sich in dieser Zone am äußeren Rand, am linken Fuß. Diese wurde jedoch im Design nicht hervorgehoben, denn durch die Regulierung des Qí reguliert sich auch der Blutkreislauf. Auf diese Weise profitiert das Herz natürlich von dieser erneuerten Energie. Diese ist das richtige Maß, um eine generelle Stimulierung zu erreichen.
Blase, Dünn- und Dickdarm, Nieren und Nebennieren
Über der Spiralform, die ausgerichtet ist nach der jeweiligen Energie-Bewegungsrichtung im Körper, tritt auf der Innenseite die spitze Form des Blasenbereichs hervor, neben ihr der Dünn- und Dickdarm. In der Mitte befindet sich die Nieren- und Nebennieren-Zone.
Magen, Leber, Gallenblase und Milz
Die vier großen Formen der Magenzone am inneren Rand stimulieren den Magen. Am äußeren Rand, oberhalb des Dickdarms, wird am linken Fuß die Milz, am rechten Fuß Leber und Galle stimuliert.
Wirbelsäule
Die Wirbelsäule ist mit starken Formen vertreten. So können diese stimulierend die Fußwölbung erreichen. Dadurch wird angestrebt, den Lenden-Kreuzbereich und den Rücken wieder frei zu machen für den Energiestrom, was besonders auch Nieren, Darm, Leber und Milz zugute kommt, wie auch dem Blasenmeridian, der an beiden Seiten der Wirbelsäule verläuft.
Beine und Arme
Der gesamte Fersenrand stimuliert die Beinmeridiane. Dieser Rand mit seinen feinen Rillen begünstigt den Energiekreislauf in der Fersenzone, die ja oftmals Verhärtungen bzw. Hornhaut bildet. Ebenso wird die Belebung der gesamten Beingelenke gesucht, besonders profitieren davon die Knie. Von der Spiralform am äußeren Rand aufwärts befinden sich die Armreflexzonen. Es wird die Regulierung des Energiekreislaufs angestrebt; auch hier wurden wieder die Gelenke berücksichtigt, besonders die Projektion der Ellenbogen.
Keimdrüsen
Die „Wurzel des Lebensbaumes" oder eine der Zonen der Keimdrüsenreflexe (Eierstöcke/Hoden und Gebärmutter/Prostata), auf die der meiste Druck beim Gehen ausgeübt wird. Die Reliefformen sind hier rundlich, geschlossen mit Auflösung in der Mitte, und wiederholen sich. Dies versucht, das Gewicht bei jedem Auftritt etwas zu verteilen und so die Gonaden zu schonen.